Skip navigation links
Pressemitteilungen
Nachrichten aus der Türkei
Veröffentlichungen
Bevorstehende Ausschreibungen
Links
Videos
Anmeldung Newsletter
Diese Seite gibt es Druckansicht Seite.
Klicken Sie hier, um zu der Seite zurückzukehren.
Seite drucken
Nachrichten
 
Deutsche Medien erhalten Einblick aus erster Hand in türkisches Geschäftsklima 
12.01.2018

Im Rahmen seiner globalen Bemühungen, das Geschäftsklima der Türkei zu präsentieren und die Wahrnehmung globaler Investoren zu stärken, baute die ISPAT mit der Einladung verschiedener Vertreter der deutschen Medien in die Türkei auf ihrer Deutschland-orientierten Initiative aus dem Jahr 2016 auf. Ein wesentliches Ziel der ISPAT war es dabei, der Delegation aus erster Hand die Dynamik der türkischen Wirtschaft in verschiedenen Teilen des Landes zu zeigen, und zwar nach den zwei vorherigen Veranstaltungen in Istanbul und Sakarya-Gazientep dieses Mal insbesondere in den Provinzen Izmir und Antalya.

 

Zu der deutschen Delegation zählten Medienvertreter von Der Spiegel, Die Zeit, Der Freitag, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Deutsche Presse-Agentur, DPA, Tagesspiegel, Allgemeiner Deutscher Rundfunk, ARD, Wirtschaftswoche, ZDF, ARD-Hörfunk und TAZ-Die Tageszeitung. Hochrangige türkische Regierungsbeamte, deutsche Kapitalgesellschaften und Industrieverbände in der Türkei informierten die Delegation über die aktuellen wirtschaftlichen Aussichten des Landes, Reformprozesse und das Investitionsumfeld. 

 

Die Reihe von Treffen in Izmir fanden statt bei der Entwicklungsagentur für Izmir, dem deutschen Windturbinenhersteller Nordex und dem deutschen Textilunternehmen in der Ägäischen Freihandelszone, beim deutschen Anhängerhersteller Krone und unter Teilnahme von Prof. Dr. Emre Alkin – türkischer Akademiker und Autor für Wirtschaftswissenschaften. Auf Izmir selbst entfallen 2 Mrd. USD des bilateralen Außenhandelsvolumens und in der Provinz sind rund 2.500 ausländische Kapitalgesellschaften angesiedelt, von denen fast ein Viertel deutsche Unternehmen sind.

 

Die Delegation wurde von ausländischen Unternehmen, die in der Türkei tätig sind, über das Geschäftsklima in der Türkei informiert. Heiße Themen waren unter anderem die Vorteile des Betriebs einer Produktionsanlage in organisierten Freihandelszonen in der Türkei, die türkischen Arbeitskräfte, Kostenwettbewerbsfähigkeit sowie die politische und makroökonomische Stabilität.

 

Während der Gespräche mit den deutschen Medien erklärten die Führungskräfte der Unternehmen, wie sie zufrieden sie mit ihrer Geschäftstätigkeit in Izmir sind und wie die logistischen Vorteile, qualifizierten Arbeitskräfte und Kostenvorteile ihre Präsenz auf dem internationalen Markt stärken. Mit Blick auf weiteres Wachstum in der Zukunft wiesen sie darauf hin, dass 95 Prozent ihrer Beschäftigten junge Menschen sind, die auf ein großes Potenzial schließen lassen.

 

Die Gruppe reiste dann nach Antalya, wo sie sich mit der Western Mediterranean Development Agency (BAKA), dem deutschen Ingenieurunternehmen Bihl + Wiedemann, dem deutschen Biowissenschaftsunternehmen Novamed, dem Premium-Jachtbauer Alia und schließlich Sun Express – ein JV zwischen der deutschen Lufthansa und Turkish Airlines – trafen. Die Delegation nahm zudem an separaten Treffen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, dem Minister für Kultur und Tourismus Numan Kurtulmuş, dem Bürgermeister von Antalya Menderes Türel, und dem Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer von Turkish Airlines İlker Ayci, teil.

 

Während des Besuchs der Delegation in Antalya, dem Herzen der türkischen Tourismusindustrie, wurde auch die Erholung der Tourismusbranche hervorgehoben. Die Anzahl von Unternehmen mit ausländischem Kapital in Antalya beläuft sich auf 3.100, 14,5 Prozent davon sind deutsche Unternehmen. Minister Kurtulmuş erklärte, dass die Türkei nach zwei Jahren politischer Rückschläge nun eine Rückkehr zu den Rekordzahlen im Tourismus von vor einigen Jahren erwartet. In der Tat weist der Anstieg der Reservierungszahlen für die kommende Frühjahrs- und Sommersaison auf die Rückkehr der Türkei als beliebtes Tourismusziel hin. Die Buchungen deuten auf eine Verbesserung der Beziehungen zwischen der Türkei und den beiden großen Tourismusexporteuren Deutschland und Russland hin. Kurtulmuş zufolge ist bei Fortsetzung dieses Trends die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Tourismusziele in Höhe von 50 Millionen Touristen mit einem Gesamtumsatz von 50 Mrd. US-Dollar, wie sie in der Vision des Landes für 2023 formuliert wurden, erreicht werden. Darüber hinaus war die rasche Erholung der türkischen Unternehmen und Wirtschaft nach den Ereignissen vom 15. Juli 2016 einer der Höhepunkte der Besuche.

17.01.2018 Stärkere Beziehungen zwischen Katar und der Türkei, stärkere Region
12.01.2018 Deutsche Medien erhalten Einblick aus erster Hand in türkisches Geschäftsklima
05.01.2018 Präsident Erdoğan setzt Ziel von 20 Mrd. EUR für Handelsvolumen zwischen Türkei und Frankreich
11.12.2017 Türkei – G20-Land mit dem stärksten Wachstum
06.12.2017 Türkei baut Investitionsbeziehungen mit Südkorea aus
01.12.2017 Istanbuler Konsularkorps und ISPAT verstärken Zusammenarbeit
28.11.2017 Nachhaltigkeit ganz oben auf WAIPA-Agenda
25.11.2017 Interesse von Schweizer Unternehmen an Türkei wächst
22.11.2017 Boeing gründet im Rahmen von Turkey National Aerospace Technologiezentrum in Istanbul
15.11.2017 Kuwait und Türkei beschließen MoU, um bilaterale Investitionen anzukurbeln
<<
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
>>