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Türkisch-deutsches Konsortium baut die größten kombinierten Windkraftanlagen der Türkei  
08.08.2017

Die zweite Auktion für Ressourcenzonen für erneuerbare Energie (YEKA) in der Türkei, einberufen am 3. August 2017.Bei einer Auftragsauktion unter der Aufsicht des Ministeriums für Energie und natürliche Rohstoffe wurde das 'Siemens Gamesa Renewable Energy-Türkerler Energy-Kalyon-Baukonsortium' zum Gewinner des 1-GW-Windenergie-Projekts ernannt.Das obsiegende Angebot des Konsortiums betrug 3,48 US-Cent/kWh.

 

Die Ausschreibung sorgte für Gebote von acht der weltweit zehn größten Turbinenhersteller.Vier der Bieter stammten aus Deutschland, zwei aus China, einer aus den USA und einer aus Dänemark.Berat Albayrak, Minister für Energie und natürliche Rohstoffe betonte, dass die Ausschreibung eine neue Ära der erneuerbaren Technologien in der Türkei einleiten werde, indem ein neuer Weltrekord für Windenergie-Preise gebrochen werde."Die breite Beteiligung von weltweit führenden Unternehmen hat das Vertrauen in unsere Wirtschafts- und Energiemärkte gestärkt", fügte Albayrak hinzu.

 

Das preisgekrönte türkisch-deutsches Konsortium von Siemens Gamesa-Türkerler-Kalyon soll im Rahmen des Projekts mehr als 1 Mrd. US-Dollar investieren.Es wird allgemein angenommen, dass die deutsche Teilnahme am YEKA-Projektkonsortium dazu beitragen wird, die jüngsten politischen Spannungen zwischen der Türkei und Deutschland zu verringern.Der 'deutsche Riese' Siemens ist seit 160 Jahren in der Türkei tätig, und diese Tatsache ging auch nicht am Präsidenten der Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der Türkei Arda Ermut vorbei - er betonte, der Erfolg zeige deutlich, dass die starken wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland nicht geschädigt worden seien.Ermut versicherte, dass die Türkei auch weiterhin ein stabiles und attraktives Investitionsziel für deutsche Unternehmen sein werde, die in den vergangenen 15 Jahren rund 9 Milliarden US-Dollar in die Türkei investiert haben.

 

Unter Einbezug einer mindestens 10-jährigen F&E-Anforderung wird das Siegerkonsortium eine Windenergieanlage zu Investitionskosten von 100 Millionen US-Dollar bauen.Dieser Betrieb wird bis zu 450 Windturbinen mit jeweils einer Leistung von 2,3 MW herstellen.Das Konsortium wird außerdem Windkraftwerke in 5 verschiedenen Regionen der Türkei erstellen - darunter Kayseri-Niğde, Sivas, Edirne-Kırklareli-Tekirdağ, Ankara-Çankırı-Kırıkkale und Bilecik-Kütahya-Eskişehir - mit jeweils 50 MW Kapazität und 65 Prozent Inlandsanteil.Diese lokal produzierten Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität von 1 GW werden ab 2019 3 Milliarden kWh Strom erzeugen, was ausreicht, um den Bedarf von 1,1 Millionen Haushalten zu decken.

 

Durch die offensive Förderung der erneuerbaren Energien in der Türkei konnte das Land die auf dem Einspeisetarif (FiT) basierenden Kosten in den letzten Jahren deutlich reduzieren.Die erste YEKA-Ausschreibung reduzierte die FiT-Preise für Solarkraftwerke von 13,3 Cent (USD)/kWh auf 6,99 Cent (USD)/kWh, während sich die gesunkenen Preise für Windkraft-FiT bei der zweiten Ausschreibung  auf USD 3,48 Cent (USD)/kWh von zuvor 7,3 Cent(USD)/kWh belaufen.Mit diesen wettbewerbsfähigen Kosten plant die Türkei, ihre installierte Windkapazität bis Ende 2023 auf 20 GW zu steigern.Die derzeitige Windenergiekapazität der Türkei liegt bei über 6,1 GW.

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