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Außenhandel 

Außenhandelsstatistik

 

Mio. USD

 

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Exporte (FOB)

113.883

134.907

152.462

151.803

157.610

143.839

142.606

Importe (CIF)

185.544

240.842

236.545

251.661

242.177

207.234

198.601

Handelsvolumen

299.427

375.749

389.007

403.464

399.787

351.073

341.207

Handelsbilanz

-71.661

-105.935

-84.083

-99.859

-84.567

-63.395

-55.995

 

Quelle: TurkStat

 

Mit Implementierung des Liberalisierungsprozesses seit den 1980-er Jahren konnte die türkische Wirtschaft eine Phase nachhaltigen Wachstums verzeichnen. Der Außenhandel ist in Bezug auf Ex- und Importe stark angewachsen und es ließen sich nennenswerte Änderungen in der Exportstruktur feststellen. Inzwischen sind dabei Industrieprodukte stärker vertreten als landwirtschaftliche Erzeugnisse.

 

Seit 1995 ist die Türkei Mitglied der Welthandelsorganisation (WHO). Im Anschluss an diesen Schritt schloss das Land eine Vereinbarung mit der Europäischen Union, durch die am 1. Januar 1996 die Zollunion zustande kam.

 

Exporte

 

In Einklang mit den Richtlinien, die im Rahmen der exportorientierten Entwicklung seit 1980 implementiert wurden, ist der Export sowohl qualitativ als auch quantitativ ein wichtiger Punkt für die Türkei geworden.

 

Insbesondere ab 1980 und bis Mitte der 1990-er Jahre konnte bedeutende Entwicklungen beim Marktanteil arbeitsintensiver Industrieprodukte wie Textilien, Kleidung, Eisen und Stahl sowie Lebensmittel beobachtet werden.

 

Nach Etablierung der Zollunion mit der EU 1996 durchliefen die Exporte der Türkei einen neuen strukturellen Wandel. Entwicklungen in den letzten Jahren zeigen, dass Produktion und Export in den Hightech-Bereichen mit Produkten wie Elektro- und Elektronikgeräten und -ausrüstung sowie Automobilindustrie wesentlich gestiegen sind. In dieser Hinsicht ist auch zu beobachten, dass der Exportmarktanteil von Industrieprodukten gestiegen ist.

 

Top-10-Exportproduktgruppen 2016

 

 

Produktgruppen

Mrd. USD

Anteil am Gesamtexport (%)

1

Fahrzeuge außer Schienenfahrzeuge, Fahrzeugteile

 19,804

13,9

2

Kessel, Maschinen und mechanische Apparate, Teile davon

 12,405

8,7

3

Edelsteine, Edelmetalle, Perlen und Artikel daraus

 12,176

8,5

4

Strick- und Häkelwaren und Artikel daraus

 8,855

6,2

5

Elektrogeräte und -ausrüstung, Teile davon

 7,778

5,5

6

Eisen und Stahl

 6,187

4,3

7

Nicht gestrickte und gehäkelte Waren und Artikel daraus

 5,928

4,2

8

Artikel aus Eisen und Stahl

 5,027

3,5

9

Kunststoff und Artikel daraus

 4,967

3,5

10

Essbare Früchte und Nüsse, Schalen von Melonen oder Zitrusfrüchten

 3,873

2,7

 

Quelle: TurkStat

 

Hauptexportmärkte 2016

 

Märkte

Mio. USD

Anteil (%)

A - EU 28

 68.371

47,9

B - Freihandelszonen in der Türkei

 1.837

1,3

C - Andere Länder

 72.397

50,8

1 - Andere europäische Länder

 9.739

6,8

2 - Nordafrikanische Länder

 7.756

5,4

3 - Andere afrikanische Länder

 3.651

2,6

4 - Länder Nordamerikas

 7.408

5,2

5 - Länder Südamerikas und der Karibik

 846

0,6

6 - Länder Südamerikas

 1.095

0,8

7 - Länder des Nahen und Mittleren Ostens

31.317

22

8 - Andere Länder Asiens

9.692

6,8

9 - Australien und Neuseeland

736

0,5

10 - Andere Länder

152

0,1

 

Quelle: TurkStat

 

Importe

 

Hauptmerkmal des türkischen Importsystems ist die Liberalisierung von Importen im Einklang mit dem Engagement zum Abschluss der Zollunion mit der EU, der Beziehungen zur EFTA und der Verpflichtungen gegenüber der WHO. Die Türkei hat sich insbesondere auf ihre Verpflichtung zur Reduzierung von Zollgebühren konzentriert, um eine Angleichung an den gemeinsamen Zolltarif zu erreichen. Das Land hat einige der erforderlichen Änderungen an seinem Importsystem vorgenommen und am 1. Januar 1996 trat die Zollunion mit der EU in Kraft.

 

Die grundlegenden Ziele der Importpolitik der Türkei seit den frühen 1980-er Jahren lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

  • Reduzierung von protektionistischen Maßnahmen in Konformität mit den neuen GATT-Bestimmungen
  • Reduzierung bürokratischer Hürden
  • Sicherstellung der Versorgung mit Rohstoffen und Zwischenerzeugnissen zu angemessenen Preisen und mit bestimmten Qualitätsstandards

 

Mitgliedschaft der Türkei in internationalen Handelsorganisationen

 

Seit 1995 ist die Türkei Mitglied der Welthandelsorganisation (WHO). Das Engagement des Landes zur Integration regionaler und internationaler Handelsnormen lässt sich an seiner Teilnahme an und Mitgliedschaft in verschiedenen Organisationen wie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (Economic Cooperation Organisation, ECO), Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD)), Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (Organization of the Black Sea Economic Cooperation (BSEC)), Weltzollorganisation (World Customs Organization (WCO)), Internationale Handelskammer (International Chamber of Commerce (ICC)), D-8 und anderen Organisationen erkennen.

 

Neben der Zollunion mit der EU hat die Türkei Freihandelsabkommen mit Albanien, Bosnien-Herzegowina, Chile, Ägypten, den Färöerinseln*, Georgien, Ghana*, Island, Israel, Jordanien, dem Kosovo*, dem Libanon*, Mazedonien, Malaysia, Mauritius, Montenegro, Moldawien*, Marokko, Norwegen, Palästina, Serbien, Singapur*, Südkorea, der Schweiz und Liechtenstein, Syrien (schwebend) und Tunesien unterzeichnet. (*noch zu ratifizieren)