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Makroökonomische Indikatoren 

Finanzdisziplin, eine solide Geldpolitik und eine Reformagenda bilden auch weiterhin die Hauptsäulen der türkischen Wirtschaftspolitik. Diese Richtlinien haben eine Phase von starkem Wachstum, Preisstabilität und ausgeglichenen Haushalten mit sich gebracht, die einen Wandel in der Wirtschaft sicherstellen.

 

Neben soliden makroökonomischen Richtlinien hat die Türkei eine umfassende und weitreichende strukturelle Reformagenda implementiert. Im Vergleich zu den Erfahrungen anderer Länder konnte das Land große Erfolge verzeichnen, die nicht unwesentlich der Geschwindigkeit zu verdanken sind, in der die strukturellen und institutionellen Änderungen durchgeführt wurden. Tatsächlich hat die Türkei große Fortschritte bei der Restrukturierung ihres Finanzsektors sowie bei der Optimierung der Führung im öffentlichen Sektor und des Geschäftsumfelds gemacht.

 

Die umgesetzten Strukturreformen haben die folgenden Ziele:

 

  • Stärkung der Rolle des privaten Sektors in der türkischen Wirtschaft
  • Steigerung der Effizienz und Belastbarkeit des Finanzsektors
  • Schaffung einer stabileren Basis für das Sozialversicherungssystem

 

Diese Reformen haben das makroökonomische Fundament der türkischen Wirtschaft gestärkt. Gleichzeitig verfolgt das Land aufmerksam globale und inländische Entwicklungen und passt sein Geschäftsumfeld entsprechend an. In diesem Zusammenhang hat die Regierung ein „vorrangiges Transformationsprogramm“ mit folgenden Zielen angekündigt:

 

  • Qualifizierte Arbeitnehmer, starke Gesellschaft
  • Innovative Produktion, nachhaltiges Wachstum
  • Lebenswerter Raum, nachhaltige Umwelt
  • Internationale Zusammenarbeit für Entwicklung

 

Wirtschaftswachstum

 

Solide Wirtschaftsrichtlinien in Kombination mit dynamischen Wirtschaftsreformen haben der türkischen Wirtschaft positive Ergebnisse geliefert, nicht zuletzt ein nachhaltiges, robustes Wirtschaftswachstum in den letzten 10 Jahren. Die Strukturreformen und erfolgreichen makroökonomischen Richtlinien haben das Land zu einer der schnellstwachsenden Volkswirtschaften in der Region gemacht.

In den Jahren 2005 bis 2015:

 

  • Stieg das BIP um 45 Prozent auf nominal 720 Mrd. USD an
  • Stieg das reale BIP im Jahresdurchschnitt um 3,8 Prozent
  • Sank die Staatsverschuldung von 60 auf 33 Prozent des BIPs
  • Sank der Haushaltsdefizit von 10 auf 0,1 Prozent des BIPs

 

Wachstumsrate des BIPs (%) – Konstante Preise

 

 

Quelle: TurkStat

 

Die türkische Wirtschaft zählte in den vergangenen 10 Jahren zu den am schnellsten wachsenden aufstrebenden Wirtschaften. 

 

Durchschnittliches jährliches Wachstum des realen BIPs (%) 2003-2015

 

 

Quelle: IMF World Economic Outlook April 2016, TurkStat

 

Mit dem stetigen Wachstum der türkischen Wirtschaft ist der Lebensstandard erheblich gestiegen. Das BIP pro Kopf ist von 4.565 USD 2003 auf 9.261 USD 2015 angestiegen. Gleichzeitig verdoppelte sich in der Zeit von 2003-2015 das BIP auf Basis der Kaufkraftparität des Pro-Kopf-BIPs. 

 

Pro-Kopf-BIP auf Basis der Kaufkraftparität (USD)

 

 

Quelle: IMF World Economic Outlook April 2016

 

Vorsichtige Finanzpolitik

 

Die Finanzdisziplin bleibt auch weiterhin ein Eckstein der makroökonomischen Leistung der türkischen Wirtschaft. Das Haushaltsdefizit der Zentralregierung lag 2015 nahezu bei Null.

 

Dank dieser vorsichtigen Finanzpolitik konnte die Türkei ihr totes Kapital reduzieren und hat sich zu einer der erfolgreichsten Volkswirtschaften Europas bei der Reduzierung der Staatsverschuldung entwickelt. Der allgemeine Verschuldungsgrad des Staates erfüllt seit 2004 die Maastricht-Kriterien der EU von 60 %.  

 

Von der EU festgelegter allgemeiner staatlicher Verschuldungsgrad (% des BIPs)

 

 

Quelle: Unterstaatssekretariat für das Finanzwesen, 2016

 

Allgemeiner staatlicher Verschuldungsgrad (% des BIPs)

 

 

Quelle: Unterstaatssekretariat für das Finanzwesen und Eurostat, 2016

 

Allgemeine Staatshaushaltssaldo (% des BIPs)

 

 

Quelle: Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der Europäischen Kommission (ECFIN) und Eurostat, Finanzministerium, 2016