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Tourismus 

Als zehnt-beliebtestes Urlaubsziel der Welt und mit mehr als 38,6 Mio. Touristen im Jahr 2017, bietet die Türkei auch weiterhin große Investitionsmöglichkeiten sowohl in den bereits etablierten als auch in den sich neu entwickelnden Teilsektoren der Branche.

 

Mit ihrer günstigen Lage, dem vorhandenen Potenzial, Mega-Projekten und den ehrgeizigen Zielen für 2023 wächst die Tourismusbranche nach wie vor mit einer Geschwindigkeit, die ihre Bettenkapazität übersteigt. Auch wenn es in den letzten Jahren bereits einen Anstige an Investitionen gab, besteht noch reichlich Raum für neue Projekte. Ost- und Südostanatolien bieten beide noch ungenutztes Potenzial für Kulturtourismus sowie für das immer beliebter werdende Boutique-Hotel-Konzept, das wunderbar zu der charakteristischen Natur, Geschichte und Kultur dieser Regionen passt.

 

Hier einige wesentliche Zahlen und Fakten zum türkischen Tourismussektor:

 

  • Die Türkei war laut UNWTO im Jahr 2016 das zehnt-beliebteste Urlaubsziel der Welt.
  • Nach Angaben des Ministeriums für Kultur und Tourismus sind im Jahr 2017 38,6 Millionen ausländische Urlauber in die Türkei gekommen, während der Gesamtumsatz der Tourismusbranche desselben Jahres 26 Mrd. USD betrug.
  • Das Wachstum in der türkischen Tourismusbranche lag in den letzten Jahren über dem weltweiten Durchschnitt und der direkte Beitrag der Branche zum Leistungsbilanzdefizit im Jahr 2017 betrug 36 Prozent.
  • Bis Ende 2017 gab es 12.856 registrierte Übernachtungsmöglichkeiten. 9.186 dieser Anlagen wurden von ihrer jeweiligen Gemeinde genehmigt, während die restlichen 3.670 Tourismusbetriebslizenzen besaßen. Die Gesamtbettenkapazität dieser Anlagen übersteigt 1.482.492.
  • Derzeit befinden sich 281 Projekte in der Pipeline, die das knappe Bettenangebot der Türkei um 74.130 dringend benötigte Betten verstärken würden.
  • Im Bereich Religionstourismus zählt die Türkei zu den wenigen Ländern weltweit, die Stätten einer Reihe großer Religionen beherbergt. Von insgesamt 316 Relikten sind 167 islamisch, 129 christlich und 20 jüdisch.
  • Antalya ist, basierend auf der Anzahl ankommender ausländischer Urlauber, die beliebteste Stadt der Türkei. 25 Prozent der ausländischen Urlauber besuchten im Jahr 2017 die Stadt Antalya mit ihren über 500 4- und 5-Sterne-Hotels im Zentrum und in den umliegenden Städten wie Kemer, Belek und Kaş.
  • Die Anzahl der Hotelketten und -gruppen in der Türkei hat sich seit 2001 verdoppelt und liegt heute bei 165. Die Anzahl der Hotels dieser 165 Ketten betrug 824. 82 Prozent der Ketten- und Gruppenhotels befinden sich in einheimischem, 15 Prozent in ausländischem Besitz, 3 Prozent sind Partnerschaften in- und ausländischer Partner.
  • Die Türkei verfügt über 7.200 km Küste und rangiert mit 454 Stränden mit Blauer Flagge auf Platz 2 unter 38 Ländern mit Stränden mit Blauer Flagge; nur Spanien hat mit 579 mehr ausgezeichnete Strände. Außerdem hat die Türkei auch 22 mit der Blauen Flagge ausgezeichnete Yachthäfen.
  • In Bezug auf geothermisches touristisches Potenzial zählt die Türkei zu den Top 7 Ländern der Welt und liegt mit 1.500 Thermalquellen auf Platz 1 in Europa. Die Bettenkapazität in den diversen Thermal-Spa-Resorts beläuft sich auf 55.140.
  • Die Region Belek zählt zu den bedeutendsten Golfregionen der Türkei und ist mit bisher 15 Golfplätzen, 50.000 Betten und 2 Mio. Touristen ein beliebtes Tourismuszentrum. Belek wurde zudem von der International Association of Golf Tour Operators (IAGTO) 2008 zur „Best Golf Destination in Europe“ ernannt.
  • Basierend auf den Tourismuszahlen von 2017 hat Forbes Travel die Top 10 der meistbesuchten Städte der Welt ermittelt, wobei Istanbul auf dem 6. Platz gelandet ist.
  • Der Tourismussektor hat sich 50 Mio. Touristen pro Jahr und jährliche Umsätze in Höhe von 50 Mrd. USD bis 2023 zum Ziel gesetzt.
  • Die türkische Regierung bietet Anreize wie reduzierte Kosten für Versorgungsleistungen und geringere Steuersätze und erlässt Richtlinien, um jegliche bürokratischen Hindernisse, die das Wachstum im Tourismussektor behindern könnten, zu beseitigen.