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Ericsson 

 
Ericsson, der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für Telekommunikationsbetreiber, ist mit mehr als 109.000 Mitarbeitern in 180 Ländern tätig und verfolgt die Vision, durch Innovation, Technologie und Geschäftslösungen zum „wichtigsten Impulsgeber in einer auf Kommunikation ausgelegten Welt“ zu werden. Das Portfolio des Unternehmens umfasst eine Infrastruktur für Mobil- und Festnetztelefone sowie Breitband- und Multimedialösungen für Betreiber, Unternehmen und Anwendungsentwickler. Ericsson erwirtschaftete 2011 einen Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar (226,9 Milliarden schwedische Kronen).

 

Die erste Investition von L. M. Ericsson im türkischen Markt fand 1890 statt. Dabei installierte das seit 137 Jahren tätige Unternehmen die noch heute im Dolmabahce-Palast aktive Telefonleitung. 1925 eröffnete Ericsson, als erstes zu 100 % mit ausländischem Kapital finanzierten Unternehmen in der Türkei, die Vermittlungsstation Izmir, deren Kapazität für 2.416 Teilnehmer ausgelegt war. Seit 122 Jahren hat das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit in der Türkei erweitert, um Nachbarländer mit seinen Diensten abzudecken.

 

Das 2001 gegründete Ericsson Mobility World hat von ansässigen Unternehmen entwickelte Lösungen in die ganze Welt exportiert und erhielt 2002 in London den Preis für den „Besten neuen Dienst“. Nach einer Fortsetzung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit der Eröffnung des Expertenzentrums für die CEMA-Region (Mitteleuropa, Naher Osten, Afrika) in der Türkei eröffnete Ericsson sein drittes IMS-Zentrum in der Türkei.

 

2002 wurde das Projekt „Ericsson Response“ gestartet, das in Katastrophenfällen eine Kommunikation zwischen Notfallteams sicherstellen soll. Bei dem Erdbeben 2004 im Iran installierte Ericsson innerhalb von 24 Stunden ein Notkommunikationssystem mit einer Kapazität für 5.000 Menschen.

 

2008 setzte Ericsson die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch den Ankauf von 100 % der Aktien von Bizitek fort, einem führenden Technologieunternehmen. Später wurde durch die Eingliederung von ST- Ericsson das Ericsson F&E-Zentrum für Mikroelektronik gegründet. 2012 wurden alle F&E-Aktivitäten unter Ericsson Research, Development and Informatics Inc. zusammengefasst. Mit seinen 350 Entwicklungsingenieuren, die im Zentrum in Istanbul sowie in den Niederlassungen von Ankara und Izmir arbeiten, bietet Ericsson F&E innovative Dienste in verschiedenen Bereichen der Informations- und Telekommunikationstechnologie. .

 

Nach dem Export seines weltweiten Know-hows im Bereich Software-Tests in die Türkei, wurde das Ericsson-Avea Software Test Center, das in der Technologieentwicklungszone des Izmir Institute of Technology gegründet wurde, offiziell am 10. Oktober 2012 von Binali Yıldırım, dem Minister für Transport, Maritime Angelegenheiten und Kommunikation eingeweiht. Das Zentrum wird in den kommenden Jahren Dienste bereitstellen, die den gesamten Prozess der Softwareentwicklung abdecken, einschliesslich der Entwicklung von Software, der Wartung und dem Support.

 

2009 verwandelte Ericsson Turkey seine im Unternehmen durchgeführten Schulungen unter Ausnutzung der globalen Erfahrung und Kenntnisse mit einer Investition von rund 5 Millionen US-Dollar in ein Schulungszentrum. Die “Ericsson Academy” wurde offiziell am 4, November 2011 eröffnet, wobei die Aktivitäten am Ericsson Firmensitz in Istanbul-Maslak zur Schulung von qualifizierten, technischen Mitarbeiter für die Türkei und ihre Nachbarstaaten weitergeführt werden.

 

Bis heute hat Ericsson Turkey mit der Unterstützung vieler Projekte in den Bereichen Kultur und Kunst oftmals soziale Verantwortung übernommen. Dazu gehören die sechs Jahre andauernde Mauerrestauration der antiken Stadt Bodrum und die fünf Jahre andauernde Magnesia-Ausgrabung, das Umweltprojekt „The Step To Save The World“ und Bildungsprojekte wie „Girls of Information Society“ und „Crea Academy“. Ericsson arbeitet mit Hilfe seiner Crea Academy, die 2007 in Auftrag gegeben wurden und zu den wichtigsten Bemühungen des Unternehmens zählt, mit zahlreichen Unternehmen in der ganzen Türkei zusammen . Das Unternehmen möchte dadurch erreichen, dass Studenten umfassendes und neuestes Wissen im Telekommunikationsbereich erlangen und bietet Crea Academy Studenten Stipendien, Unterkünfte, Praktika und Forschungsmöglichkeiten. Ein grosser Beitrag wird auch durch die Schulung von Fachleuten geleistet, die die Branche beeinflussen werden. Ericsson Turkey unterstützt Bildung auch durch den Bau von Mobilkommunikationslaboren in vielen Hochschulen.