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Siemens 

 

Die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Siemens begann Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Entscheidung des Osmanischen Reichs, ein Telegraphensystem im Land aufzubauen. Siemens Halske führte das erste Siemens-Projekt in der Türkei durch und gründete das Telegraphenzentrum in Istanbul. Im Rahmen des Projekts wurden bis 1881 die ersten Telefonleitungen in Istanbul verlegt. Siemens’ Investitionen setzten sich auch in den Folgejahren durch, und der Aufbau der Telefoninfrastruktur wurde selbst in Kriegszeiten vorangetrieben.

 

Siemens machte Elektrizität zu einem Teil des Stadtlebens. Nach Thessaloniki und Izmir wurde im Jahr 1914 auch Istanbul als dritte Stadt an das Stromnetz angeschlossen. Bis Ende 1920 wurden 2.055 Haushalte mit Strom versorgt und es gab eine elektrische Straßenbeleuchtung. Die türkische Gesellschaft kam in den Genuss von Diensten wie Strom, Telefon, Telegraphie und Straßenbeleuchtung, bereitgestellt von Siemens. Die Präsenz von Siemens in der Türkei im Bereich Telekommunikation begann mit dem Telex-Projekt in Zusammenarbeit mit PTT in den 1950er Jahren, das 1960 abgeschlossen wurde.

 

Siemens unterstützte die Entwicklung der Türkei durch die Gründung von Simko in Zusammenarbeit mit der Koc-Gruppe im Jahr 1959. Bereits 1961 errichtete Simko seine erste Fabrik in Kartal, Istanbul. Von diesem Zeitpunkt an trug das schnelle Wachstum des Unternehmens maßgeblich zur raschen Industrialisierung der Türkei bei.

 

In den 80er Jahren durchlief Siemens Türkei dieselben tief greifenden Veränderungen wie das Land selbst. Volkswagen Electricity Systems und Osram Ampoule entstanden. In den 90er Jahren wurden Siemens Nixdorf Computer Systems und Siemens Home Appliances (SHA) gegründet. SHA übernahm 1995 66 % von PEG Profilo. Siemens System Services und Siemens Financial Renting schlossen sich 1997 zusammen. Es entstanden drei neue Unternehmen – Masterguard Power Sources, Siemens Fiber Optic Cables und Siemens Automotive – und Siemens Nixdorf wurde zu Fujitsu Siemens Computer Systems.

 

1986 verlegt Siemens Fiberglaskabel auf der Bosporusbrücke. 1990 wurde das Unternehmen zu einem der stärksten Infrastrukturanbieter für die türkische GSM-Branche. Im gleichen Jahr erhielt Siemens das erste ISO-9001-Zertifikat für Qualitätssysteme in der Türkei. 1995 erhielt das Unternehmen dank seiner umweltfreundlichen Verfahren den ISO Environmental Award.

 

Im Jahr 2001 ging Simko vollständig in den Besitz von Siemens über und wurde in Siemens umbenannt. In der Türkei ist Siemens, vertreten durch Siemens Sanayi ve Ticaret A.S., in Istanbul-Kartal auf einem Betriebsgelände von 90.000 m2 tätig, davon 63.000 m2 überdacht. Siemens war in der Türkei Vorreiter bei der Einführung zahlreicher innovativer Technologien auf den Gebieten Elektrizität, Elektronik und Elektrotechnik.

 

Mit 160 Jahren Erfahrung und Know-how in der Türkei ist Siemens ein Unternehmen, das Komplettlösungen entwickelt und die Bedürfnisse seiner Kunden aus einer Hand abdeckt. Es entwickelt Lösungen für den türkischen Energie-, Infrastruktur-, Elektrizitäts-, Automatisicherungs-, Digitalisierungs- und Gesundheitssektor. Entsprechend seinen Expansionsplänen für die Türkei hat das Unternehmen in der organisierten Industriezone Gebze in Produktionsanlagen im Energiesektor investiert. Das 2009 eröffnete neue Werk in Gebze besitzt eine Fläche von 150.000 Quadratmetern und gehört zu den modernsten Fertigungsstätten Europas.

 

Der Siemens-Standort Gebze ist das erste Werk in der Türkei, das nach dem LEED-Gold-Standard (Leadership in Energy and Environmental Design) zertifiziert wird. Er zeichnet sich aus durch Maßnahmen für die effiziente Nutzung natürlicher Energiequellen, Kosteneinsparungen und ein gesundes Arbeitsumfeld.

 

2011 eröffnete Siemens zudem sein weltweit 14. FuE-Zentrum in der Organisierten Industriezone von Gebze. Zu den Forschungsbereichen des Zentrums gehören automatische Systeme der Energieübertragung, Verwaltungssysteme zur Stromerzeugung, Industrieschaltgeräte und Gebäudeautomationssysteme.

 

Zu den Produkten, die das Unternehmen in eine weite geographische Region von Nahost bis Fernost exportiert, gehören teilweise Hoch- und Mittelspannungs-Schaltanlagen. Die Leistungsschalter werden in fünf und Automationsprodukte in drei Kontinente exportiert.

 

Siemens Turkey ist auch weiterhin mit zahlreichen wichtigen Aktivitäten in den Bereichen Energie, Transportsystemen, Investitionen ins Gesundheitswesen, Schwerindustrie und Modernisierung in einem wettbewerbsstarken Feld aktiv.