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Fakten & Zahlen
TR – Eckdaten
Wirtschaftliche Lage
Rechtliche und politische Struktur
Leben in der Türkei
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Wirtschaftliche Lage 

Die türkische Wirtschaft hat sich mit ihrem stetigen Wachstum in den vergangenen 14 Jahren bemerkenswert gut entwickelt. Eine solide makroökonomische Strategie, eine umsichtige Fiskalpolitik und große Strukturreformen haben alle zur Integration der türkischen Wirtschaft in die globalisierte Welt beigetragen und gleichzeitig das Land in einen der wichtigsten Empfänger von ausländischen Direktinvestitionen in seiner Region verwandelt.

 

Diese Reformen haben die Rolle des privaten Sektors in der türkischen Wirtschaft verstärkt, die Effizienz und die Resilienz des Finanzsektors erhöht und die öffentlichen Finanzen auf eine solidere Grundlage gestellt. Diese Reformen stärkten die makroökonomischen Grundlagen des Landes, so dass die Wirtschaft von 2003 bis 2016 mit einer durchschnittlichen jährlichen realen BIP-Wachstumsrate von 5,6 Prozent wachsen konnte.

 

Durchschnittliches jährliches reales BIP-Wachstum (%) 2003-2016

 

 

Quelle: OECD Vierteljährliche Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, 2017

 

Die beeindruckende Wirtschaftsleistung der Türkei in den vergangenen 14 Jahren hat Experten und internationale Institutionen dazu veranlasst, zuversichtliche Prognosen über die wirtschaftliche Zukunft der Türkei abzugeben. Zum Beispiel wird laut der OECD die Türkei voraussichtlich eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der OECD-Mitglieder in den Jahren 2015-2025 sein, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 4,9 Prozent.

 

Jährliches durchschnittliches reales BIP-Wachstum (%) Prognose in den OECD-Ländern 2015-2025 (USD bei 2010 PPP)

 

 

Quelle: OECD

 

Zusammen mit einem stabilen Wirtschaftswachstum hat sich die Türkei auch bei ihren öffentlichen Finanzen gezügelt; die EU-definierten Staatsanleihen wurden von 72,1 Prozent im Jahr 2002 auf 28,3 Prozent im Jahr 2016 gesenkt. Die Türkei hat seit 2004 die "60-prozentigen Maastricht-Kriterien" für die Staatsverschuldung erfüllt. Ebenso sank das Haushaltsdefizit in den Jahren 2003-2016 von mehr als 10 Prozent auf weniger als 2 Prozent im Verhältnis zum BIP, was eines der EU-Maastricht-Kriterien für den Haushaltssaldo ist.

 

Da sich das BIP-Niveau von 236 Mrd. USD im Jahr 2002 auf 857 Mrd. USD im Jahr 2016 erhöhte, stieg das BIP pro Kopf im gleichen Zeitraum von USD 3.581 USD auf 10.807 USD.

 

Die sichtbaren Verbesserungen in der türkischen Wirtschaft haben auch den Außenhandel belebt. Die Exporte erreichten bis Ende 2016 143 Milliarden USD im Vergleich zu 36 Milliarden USD im Jahr 2002, während die Tourismuseinnahmen, die im Jahr 2002 rund 12,4 Milliarden US-Dollar betrugen, im Jahr 2016 22 Milliarden USD überschritten haben.

 

Wesentliche Verbesserungen in einem so kurzen Zeitraum haben die Türkei in der Weltwirtschaft als außergewöhnlich aufstrebende Wirtschaft etabliert. Sie nimmt nach den BIP-Zahlen im Jahr 2016 den 17. Platz in der Weltwirtschaft ein und den 6. Platz im Vergleich zu den EU-Ländern.

 

  • Institutionalisierte Wirtschaft, die in den letzten 14 Jahren von 180 Mrd. USD an ausländischen Direktinvestitionen angeheizt wurde
  • 17. Platz unter den größten Volkswirtschaften der Welt und 6. Platz der größten Volkswirtschaften im Vergleich mit den EU-Ländern im Jahr 2016 (BIP, IWF)
  • Robustes Wirtschaftswachstum mit einem durchschnittlichen jährlichen realen BIP-Wachstum von 5,6 Prozent im Zeitraum 2003-2016
  • Das BIP erreichte im Jahr 2016 857 Mrd. USD im Vergleich zu 236 Mrd. USD im Jahr 2002
  • Solide Wirtschaftspolitik mit umsichtiger fiskalischer Disziplin
  • Starke Finanzstruktur, die den globalen Finanzkrisen widersteht